Strassensozialarbeit

SITUATION DER KINDER

Auf Grund der prekären finanziellen Lage vieler Haushalte in Ecuador müssen oft auch die Kinder und Jugendlichen zum Haushaltseinkommen beitragen. Obwohl der Staat offiziell auf die Abschaffung der Kinderarbeit hinarbeitet, gibt es immer noch viele Kinder und Jugendliche, die als Schuhputzer, ZeitungsverkäuferInnen oder VerkäuferInnen auf den Märkten arbeiten. Die schulischen Pflichten sowie andere Freizeitbeschäftigungen kommen dabei oft zu kurz und die Gefahr, in die Kriminalität abzudriften oder sich dem Drogenkonsum hinzugeben, sind allgegenwärtig. Dies alles hemmt die Kinder in ihrer Entwicklung und zementiert die soziale Ungleichheit.

DAS PROJEKT

In Loja, Catamayo und Zamora begleiten die StrassensozialarbeiterInnen von Cisol die Kinder und Jugendlichen auf der Strasse und unterstützen sie pädagogisch, juristisch sowie in sozialer Hinsicht. Durch Familienbesuche und Schulbesuche wirken die SozialarbeiterInnen als wichtige Verbindung der Kinder und ihrer Familie zum Schulsystem und versuchen dadurch zu verhindern, dass die Kinder und Jugendlichen die Schule ganz verlassen. Durch die Organisation von Workshops und diverser Aktivitäten soll den Kindern einerseits Abwechslung in ihrem oftmals tristen Alltag geboten und gleichzeitig pädagogische Inhalte vermittelt werden. Durch spezifische, öffentlichkeitswirksame Aktionen soll die lokale Bevölkerung zudem für das Problem der Kinderarbeit sensibilisiert werden.

UNTERSTÜTZUNG DURCH CISOL SUIZA

Mit unserer Unterstützung aus der Schweiz finanzieren wir:

  • den Lohn einer Strassensozialarbeiterin
  • die Durchführung von Sensibilisierungskampagnen gegen Kinderarbeit

 


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