Unser Tipp

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++ Aufgrund der Lockerungen in Ecuador wird die Nothilfe voraussichtlich noch bis Ende Juni 2020 weitergeführt. Zurzeit nehmen wir keine weitere Spenden für die Nothilfe entgegen. Wir werden Sie baldmöglichst via News sowie Newsletter über die aktuelle Situation in Ecuador informieren. Für Ihre Unterstützung in den letzten Monaten bedanken wir uns von Herzen! ++

 

 

 

Nothilfe Ecuador: Aktuelle Lage

Aktuelle Lage

In Ecuador starben bisher laut offiziellen Angaben mehr als 1000 Menschen an dem Coronavirus - die tatsächliche Zahl ist aber wahrscheinlich viel höher. Die Lage vor Ort ist nach wie vor prekär. Untenstehend zwei Berichte mit weiterführenden Informationen betreffend den Fallzahlen: 

  

Corona-Pandemie: WHO unterstützt Ecuador, Zahl Verstorbener viel höher? >> Link zum Bericht

Quelle: amerika21.de, Nachrichten und Analysen aus Lateinamerika (22.04.2020)

 

Offizielle Zahl der Corona-Fälle in Ecuador verdoppelt sich >> Link zum Bericht

Quelle: amerika21.de, Nachrichten und Analysen aus Lateinamerika (25.04.2020)

 

Das ganze Land befindet sich im Ausnahmezustand und das Gesundheitssystem ist vielerorts komplett überlastet. Nach wie vor gelten unter anderem folgende Massnahmen: Ausgangssperre zwischen 14 Uhr Nachmittags und 5 Uhr morgens; Transport zwischen Provinzen und Kantonen wird weiterhin ausgesetzt; Privatautos dürfen, je nach Zifferkombination auf dem Nummernschild, nur noch zwei Tage pro Woche auf den Strassen unterwegs sein (am Wochenende gar nicht mehr); das Tragen von Gesichtsmasken ist obligatorisch; (Super)Märkte dürfen nur einmal pro Woche besucht werden.

 

Die Wirtschaft ist zu grossem Teil zum Erliegen gekommen und damit sind auch die Einkommensquellen unzähliger Familien weggebrochen – insbesondere auch der Familien, die im informellen Sektor tätig waren und demzufolge keinerlei soziale Absicherung haben.

 

Die Bevölkerung wehrt sich gegen die Beschränkungen, obwohl die Zahlen gestiegen sind und trotz der drohenden Sanktionen. Trotz nach wie vor steigenden Fallzahlen spricht die Regierung nun über die Lockerung der Massnahmen. Noshy Rodriguez, Direktorin von CISOL sagt, dass die Lockerung der Massnahmen je nach Region aber noch viel zu früh wären: "In den Provinzen Loja und Zamora Chinchipe ist das Virus erst später aufgetreten und die Zahlen der Infizierten beginnen zu steigen. Wenn die Massnahmen nun aufgehoben werden, wird sich das Virus schnell verbreiten und es gibt keine Intensivpflegebetten oder ausreichend medizinisches Personal." 

 

NOTHILFE durch CISOL

Seit nun 6 Wochen kann CISOL dank Ihrer Unterstützung etwas mehr als 200 Kinder und ihre Familien mit Lebensmitteln versorgen. Gerne teilen wir untenstehend wiederum einige Eindrücke der letzten Wochen.

 

Im Namen der Kinder und ihren Familien bedanken wir uns von Herzen für Ihre Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Ihre Hilfe kommt an!

Nothilfe Ecuador: Ihre Hilfe kommt an!

Zunächst einmal ein grosses Dankeschön an alle, welche die Nothilfe in Ecuador unterstützen. Wir sind zurzeit einfach unglaublich dankbar, dass alle in den letzten Wochen so schnell reagiert haben. CISOL in Ecuador, wir von Cisol Suiza und vor allem Sie, welche unsere Nothilfe unterstützen. Eine wunderbare länderübergreifende Solidarität!

 

Aktuelle Lage

Ecuador gehört zu denjenigen Ländern in Lateinamerika, die von der Pandemie am härtesten getroffen wurden. Die Zahlen der Infizierten und der Todesopfer steigen nach wie vor stark an. Das Gesundheitswesen ist vielerorts komplett überlastet (siehe dazu auch den Bericht der NZZ vom 04.04.20 zur Situation im Epizentrum Guayaquil: Die Leichen türmen sich in Ecuadors grösster Stadt).

Neben einer allgemeinen Ausgangssperre zwischen 14 Uhr Nachmittags und 5 Uhr morgens wurde auch der Verkehr stark eingeschränkt. Öffentlicher Verkehr gibt es so gut wie nicht mehr und die Privatautos dürfen – je nach Zifferkombination auf dem Nummernschild – nur noch zwei Tage pro Woche auf den Strassen unterwegs sein. Dies erschwert die Arbeit von CISOL, da insbesondere die entlegenen Teile der Provinz Zamora Chinchipe nur schwer erreichbar sind.

Die Wirtschaft ist zu grossem Teil zum Erliegen gekommen und damit sind auch die Einkommensquellen unzähliger Familien weggebrochen – insbesondere auch der Familien, die im informellen Sektor tätig waren und demzufolge keinerlei soziale Absicherung haben.

 

Nachbarschaftshilfe

Um die Ausgangssperre einzuhalten und um zu verhindern, dass vulnerable Personen auf die Strasse gehen und sich der Gefahr aussetzen, mit Covid-19 angesteckt zu werden, und da der Staat und insbesondere das Gesundheitswesen vielerorts heillos überlastet sind, haben sich inzwischen auch Nachbarschaftsinitiativen gebildet. So hat sich im Raum Loja z.B. folgendes - informelles - System etabliert: Wenn eine Familie Hilfe bei der Beschaffung von Nahrungsmitteln braucht, hängt sie ein rotes Kleidungsstück vor die Tür. Wenn eine Familie medizinische Hilfe benötigt, hängt sie ein weisses Kleidungsstück vor die Tür. Insbesondere in den ärmeren Gebieten wimmelt es im Moment von roten Kleidungsstücken. Auch die lokale Kirche und andere wenige lokale zivilgesellschaftliche Organisationen versuchen nun, diesen Familien Nahrungsmittel zukommen zu lassen.

 

NOTHILFE durch CISOL

CISOL organisiert und koordiniert die Nothilfe sehr professionell: Zunächst wurde direkt mit den Familien der Kinder, welche an Projekten von CISOL teilnehmen, abgeklärt, wer auf die Essensrationen angewiesen ist. CISOL ist auch mit den anderen wenigen lokalen Organisationen in Kontakt, um sicherzustellen, dass CISOL keine Essensrationen an Familien verteilt, welche gegebenfalls in derselben Woche bereits Unterstützung durch andere erhalten haben. Bei der Verteilung der Essensrationen wird ein strikter Zeitplan verfolgt, wann die Kits den einzelnen Familien ausgeteilt werden, so dass gewährleistet ist, dass sich so wenig Menschen wie möglich am selben Ort befinden. Ausserdem werden die Familien angehalten, nur eine Person zur Essensausgabe zu schicken und sich so gut wie möglich zu schützen (Gesichtsmasken wurden mit der ersten Lieferung der Kits ausgeteilt).

 

Während die Verteilung der Lebensmittelpakete in Loja in der Schule stattfinden kann, ist es auf Grund der Weitläufigkeit der Provinz Zamora Chinchipe (Amazonastiefland) und dem Ausfall der öffentlichen Verkehrsmittel nicht möglich, die Essensrationen an einem zentralen Ort zu verteilen. Stattdessen müssen die Angestellten CISOLs mit dem Auto (an den Tagen an denen es erlaubt ist) zu den einzelnen Orten fahren und dort die Lebensmittelpakete direkt den Familien bringen.

 

Die Kinder und ihre Familien sind für diese Nothilfe unglaublich dankbar. Gerne teilen wir untenstehend einige Eindrücke mit Ihnen.

 

Im Namen der Kinder und ihren Familien bedanken wir uns von Herzen für Ihre Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Ihre Hilfe kommt an!

Schule Educare: Fernunterricht

Die Schulen in Ecuador wurden zeitgleich zu den Schulen in der Schweiz geschlossen. So auch die Schule Educare von CISOL. 

 

Die LehrerInnen der Schule Educare halten täglich telefonischen Kontakt zu den Familien der SchülerInnen und geben ihnen auf diesem Weg täglich Aufgaben mit, die die SchülerInnen zu Hause lösen müssen. Zwar ist das Lernumfeld zu Hause nicht ideal (manche SchülerInnen haben nicht mal einen Tisch, um die Aufgaben zu lösen), doch im Moment ist es wichtig, zu Hause zu bleiben und dennoch den Unterricht so gut wie möglich aufrecht zu erhalten.

Hintergrundinfos Corona-Krise Ecuador & herzlichen Dank!

Zunächst einmal ein grosses Dankeschön an alle, welche so schnell reagiert haben und unsere Nothilfe unterstützen. Ihre Hilfe kommt an! Im Namen der Kinder und ihren Familien bedanken wir uns von Herzen!

 

Gerne werden wir demnächst weitere Infos und Fotos aus Ecuador hier auf unserer Website unter News mit euch teilen. Wer auf Facebook aktiv ist, dem empfehlen wir zudem, unsere Facebook-Seite zu abonnieren.

 

In Zwischenzeit machen wir Sie gerne auf zwei Berichte aufmerksam, welche die komplexen Problematiken in Ecuador sowie allgemein Lateinamerika aufzeigen:

 

Ohne Arbeit kein Essen - Corona verschärft Armut >> Link zum Bericht

Quelle: Blickpunkt Lateinamerika (02.04.2020)

 

Ein Auszug: "Dabei hat die Regierung aber eines vergessen: die Mehrheit der Bevölkerung in Ecuador, aber auch in der Mehrheit der Länder Lateinamerikas leben im und vom informellen Sektor“, sagt Alberto Acosta. „Wer nicht arbeitet, isst nicht, lautet das ungeschriebene Gesetz. Ernährungsprogramme für die Bevölkerung wurden nicht nur in Ecuador schlicht vergessen“.

Ein lesenswerter Bericht, welcher auch auf die aktuelle Situation in Ecuador eingeht.

 

Zusatzinfo: In Ecuador wurden inzwischen von der Regierung Gelder für Ernährungsprogramme gesprochen. Die Problematik ist jedoch, dass diese Programme 1. zuerst umgesetzt werden müssen und 2. sich gemäss unserer zuletzt erhaltenen Info zunächst an Personen, welche eine Sozialversicherung haben, richten. In hoher Armut lebende Familien verfügen meist über keine Sozialversicherung - dazu zählen auch die von uns unterstützten Familien.

 

Corona und Quarantäne in Lateinamerika: Wer kümmert sich um die Armen? >> Link zum Bericht

Quelle: amerika21.de, Nachrichten und Analysen aus Lateinamerika (22.03.2020)

 

Ein Auszug: "In Situationen wie den unseren genügt es nicht, die Bewegungsfreiheit der Menschen einzuschränken, denn dies stellt Millionen vor das Dilemma, zu Hause zu bleiben und zu verhungern oder auf die Straße zu gehen und sich dem Virus auszusetzen."

Ein lesenswerter Bericht, welcher die komplexen Problematiken in Lateinamerika aufzeigt.

 

Wir sind daher unglaublich dankbar, dass wir zurzeit mit Ihrer Unterstützung die Kinder und Familien im Süden von Ecuador mit Lebensmittel versorgen können. Herzlichen Dank für Ihre Spenden!

 

Weitere Infos und Spendemöglichkeiten finden Sie unter: Nothilfe Corona-Krise Ecuador

 

Nothilfe Corona-Krise Ecuador

 

Aktuelle Lage

Seit einigen Wochen ist auch Ecuador vom Coronavirus betroffen. Die Zahl der Infizierten und der Todesfälle steigt schnell - in den Medien wird Ecuador bereits als das Italien Südamerikas bezeichnet. Die Schulen wurden zeitgleich zur Schweiz geschlossen und es besteht eine Ausgangssperre ab 14.00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden, welche durch Polizei und Militär strikt kontrolliert wird. Wer sich zur Ausgangssperre auf den Strassen aufhält, dem drohen hohe Strafen.

 

Kinder und ihre Familien aus unseren Projekten in Notlage

Für die Kinder und ihre Familien bricht nun aufgrund der aktuellen Situation und der Ausgangssperre die Existenzgrundlage weg (dies zusätzlich zur Angst und gesundheitlichen Bedrohung durch den Virus sowie das schlechte Gesundheitssystem in Ecuador). Diese Kinder und ihre Familien lebten bereits vor der aktuellen Corona-Krise in höchster Armut, verdienten ihr Geld im informellen Sektor (Arbeiten und Verkauf auf der Strasse, Gelegenheitsjobs auf dem Bau, Verkauf auf dem Markt, usw.) und lebten "von der Hand in den Mund". Nun befinden sie sich in grösster Not, können kaum oder gar kein Geld verdienen und wissen nicht, wie sie ihre Familien die nächsten Wochen ernähren sollen.

 

NOTHILFE durch CISOL

CISOL hat schnell reagiert und am Donnerstag, 26. März erste Notfall-Essensrationen verteilt (siehe Fotos rechts). Gemäss aktuellen Abklärungen befinden sich aber ca. 200 Familien in prekärer Notlage. All diese Familien sind auf diese Notfall-Essensrationen und somit auf Hilfe angewiesen! CISOL hat uns für finanzielle Nothilfe angefragt.

 

 

HELFEN SIE MIT IHRER SPENDE

Bitte unterstützen Sie JETZT unsere Nothilfe in Ecuador. Im Namen der Kinder von CISOL und ihren Familien bedanken wir uns von Herzen!

 

Wir halten Sie via News auf unserer Website, Newsletter und Facebook informiert. Bei Fragen können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

 

 

 

JETZT ONLINE SPENDEN (Paypal oder Kreditkarte)

 

Nothilfe Corona-Krise

Ihre Spende fliesst in die aktuelle Nothilfe in Ecuador.

Die Spendenbestätigung erhalten Sie durch Paypal.


 

ODER VIA ÜBERWEISUNG AN:

Spendenkonto Cisol Suiza
PC-Konto: 87-543895-5
Adresse: Cisol Suiza, CH-8335 Hittnau
IBAN: CH25 0900 0000 8754 3895 5
Clearing-Nr.: 9000

BIC: POFICHBEXXX

 

Spenden für Nothilfe Corona-Krise bitte mit Vermerk "Corona" überweisen. Besten Dank! 

 

Alle Spenden ab CHF 50 werden von uns per Post verdankt.

Kleinere Beträge auf Anfrage.

 


Familienbesuche - Die Lebensbedingungen der Kinder kennen

Für CISOL und die Projekte ist es elementar, dass die LehrerInnen und Pädagogen von CISOL die Lebensbedingungen und familiäre Verhältnisse der Kinder und Jugendlichen kennen und sich mit ihnen vertraut machen. Nur so kann CISOL mit ihren Projekten und Mitarbeitenden den Kindern und Jugendlichen die passende und individuelle Unterstützung bieten. Untenstehende Aufnahmen sind im Rahmen der Familienbesuche entstanden, welche bis am 12. März stattgefunden haben.

 

Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich Coronavirus können zurzeit keine Familienbesuche durchgeführt werden. Die LehrerInnen betreuen Ihre SchülerInnen per Telefon, da die meisten Familien kein Zugang zum Internet haben.

Finanzielle Verpflichtungen 2020

 

Ab sofort finden Sie unsere finanziellen Verpflichtungen 2020 online: 

https://www.cisolsuiza.ch/über-uns/finanzielle-verpflichtungen/

 

Wir freuen uns, die Projekte in Ecuador in diesem Jahr wiederum mit CHF 60 000 unterstützen zu können. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlichst bei all unseren treuen Unterstützer/innen. ¡Muchas gracias!

Herzlichen Dank und schöne Festtage!

 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlichst für Ihre Unterstützung in diesem Jahr bedanken! Es freut uns sehr, dass wir auch im 2019 auf zahlreiche Spenden und Mitgliedschaften von Privatpersonen und Unternehmen zählen durften.

 

Dank Ihrer Unterstützung können wir sicherstellen, dass die Projekte in Ecuador weitergeführt werden. Herzlichen Dank!

 

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Weihnachtszeit und alles Gute fürs 2020.

 

Herzliche Grüsse

Daniel Kopp, Esther Hildenbrand-Berweger, Cristina Berger,

Tamara Feuz und Sabrina Tarolli

Weihnachtsfeiern in Ecuador

In den letzten Wochen fanden in den Projekten von CISOL diverse Weihnachtsvorbereitungen sowie Weihnachtsfeste mit Kindern und Mitarbeitenden statt. Gerne teilen wir mit Ihnen untenstehend einige Fotos der Schule Educare, wo die Kinder unter anderem als Teil eines kleinen Wettbewerbs die Türen ihrer Klassenzimmer dekorierten.

Neues Projekt: Abitur an der Schule Educare

Die Schule Educare in der Stadt Loja bietet momentan Kindern und Jugendlichen aus armen Verhältnissen von der 1. bis zur 10. Klasse (vergleichbar mit Kindergarten bis 9. Klasse in der Schweiz) eine Schulausbildung.

 

Seit vielen Jahren besteht das Ziel, den Jugendlichen zusätzlich die Möglichkeit zu bieten, auch die Matura an der Schule Educare zu absolvieren. Es freut uns sehr, Ihnen mitzuteilen, dass die ersten Schritte hierfür in Angriff genommen wurden. Am 20. November wurden die von der Stadt genehmigten Baupläne für drei weitere Klassenzimmer (inklusive Elektrik und Sanitäranlage) durch die Ingenieure Diego Fernando Valdivieso Eguiguren und Enrique Cueva an CISOL übergeben.

Gemeinsam Perspektiven schaffen - seit 20 Jahren!

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Cisol Suiza,

 

vor 5 Jahren feierten wir das 15-jährige Bestehen unseres Vereins in Zürich. Unser 20-jähriges Jubiläum sind wir etwas ruhiger angegangen, aber auch ohne grosse Feier darf eines nicht fehlen: Unser Dank an Sie geschätzte UnterstützerInnen! Denn nur dank Ihnen, die Sie Cisol Suiza in den letzten 20 Jahren auf die eine oder andere Art unterstützt haben, kann sich Cisol nach wie vor voller Tatkraft für die schwächsten Mitglieder der ecuadorianischen Gesellschaft einsetzen: Die von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen.

 

In den letzten 5 Jahren hat sich einiges getan. So wurden einige Projekte auf die Provinz Zamora-Chinchipe (Amazonastiefland) ausgeweitet, die Leitung der Schule Educare in Loja ging von Rigoberto Chauvin an die langjährige Mitarbeiterin Monica Balbuca über, Noshy Rodriguez übernahm die Gesamtleitung von Cisol und wir vom Vorstand von Cisol Suiza konnten uns im Rahmen von Projektbesuchen in den Jahren 2017 und 2018 einmal mehr davon überzeugen, dass Ihre Unterstützung vor Ort ankommt und weiterhin Grosses bewirkt.

 

Dank Ihrer handfesten Solidarität besuchen jährlich 240 SchülerInnen aus sozial schwachen Verhältnissen eine der 10 Klassen der Schule Educare in Loja, wo sie auf vielfältige Weise unterstützt und gefördert werden. Und dank Ihnen können jährlich mehr als 1'000 Kinder und Jugendliche an Workshops in Loja und der Provinz Zamora-Chinchipe teilnehmen, an denen sie unter anderem über die Gefahren von Drogen aufgeklärt werden, an Computerkursen die digitale Welt entdecken oder Kunstgegenstände fertigen, um so ihre Freizeit fernab der Strasse sinnvoll zu nutzen.

 

Es wäre schön, wenn Sie sich gemeinsam mit uns und den Verantwortlichen vor Ort auch weiter für eine würdevolle Zukunft dieser Kinder und Jugendlichen einsetzen würden.

 

Vielen Dank und herzliche Grüsse

Daniel Kopp, Cristina Berger, Esther Hildenbrand-Berweger, Tamara Feuz und Sabrina Tarolli

Projekt "Apoyo al estudio"

Häufig gehen Kinder und Jugendliche im Süden von Ecuador nicht zur Schule, weil sich ihre Familien oder Erziehungsberechtigten die Kosten für Schulbücher und -material nicht leisten können. Die Kinder brechen die Schule verfrüht ab und gehen stattdessen arbeiten.

 

Deshalb hat Cisol Ecuador bereits vor Jahren das Projekt "Apoyo al estudio" (früher Stipendienprogramm) ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche in prekären Situationen erhalten dadurch die notwendige Ausstattung (sogenannte Schulkits), um am schulischen Unterricht an einer öffentlichen Schule teilnehmen zu können. Im Gegenzug verpflichten sich die Kinder und Jugendlichen wöchentlich an Workshops von Cisol teilzunehmen.

Generalversammlung 2019 / Jahresbericht und -rechnung online

Am 17. August 2019 fand unsere Generalversammlung in Zürich statt.

 

Ab sofort finden Sie den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2018/19 sowie das GV Protokoll online unter: www.cisolsuiza.ch/über-uns/jahresberichte/

 

Im Vereinsjahr 2017/18 flossen CHF 78'502 in die von uns unterstützten Projekte in Ecuador. An dieser Stelle ein GROSSES DANKESCHÖN AN ALLE UNTERSTÜTZERINNEN! 

 

Wiederum war es uns möglich, weniger als 1% der eingegangenen Spenden und Mitgliederbeiträge für administrative Zwecke (inkl. Werbung) bei Cisol Suiza zu benötigen.

Workshops Sommer 2019

In den von Ihnen unterstützten Projekten in den Regionen Loja und Zamora Chinchipe konnten die Kinder auch in diesem Sommer wieder an tollen Workshops teilnehmen.

 

Mit diesen Workshops bleiben die Mitarbeitenden von Cisol auch während den langen Sommerferien mit den Kindern in Kontakt und die Kinder erhalten eine sinnvolle Ferienbeschäftigung. Ein wichtiges Projekt, um den Kindern auch während den Ferien eine Alternative zur Strasse zu bieten!

Kinderarbeit in Ecuador

Mit «ein bisschen helfen» hat Kinderarbeit nichts zu tun. Kinderarbeit bedeutet für betroffene Kinder und Jugendliche eine hohe und unangemessene Belastung sowie eine Einschränkung ihrer Zukunftsmöglichkeiten, zumal Schulbildung, Entwicklung und Erholung beeinträchtigt werden.

 

Kinder arbeiten, um einen Beitrag zum Familienunterhalt zu leisten, da ihre Eltern oder Erziehungsverantwortliche schlichtweg zu wenig verdienen, keine Arbeit finden oder krank sind. Andere Kinder arbeiten, um sich ihr eigenes Überleben zu sichern. Wiederum andere Kinder arbeiten, um sich ihren Schulbesuch finanzieren zu können. Denn obwohl die Schule in Ecuador obligatorisch und gratis ist, müssen die Kinder und ihre Familien selber z.B. für Schuluniform, Bücher und Materialien aufkommen. Häufig können sie sich dies jedoch nicht leisten. Kinder brechen deshalb die Schule verfrüht ab oder es gehen nur einzelne Kinder einer Familie zur Schule während die anderen Kinder arbeiten.

Nach Gesetz ist die Arbeit in Ecuador für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren verboten. Durch Gesetze kann Kinderarbeit jedoch nicht abgeschafft werden. Weiterhin sind Kinder zum Beispiel als Strassenverkäufer unterwegs, arbeiten auf den Feldern oder kümmern sich um das Vieh, betreuen ihre jüngeren Geschwister oder älteren Familienangehörigen - anstatt zur Schule zu gehen. Zudem bestehen Fälle von Kinderarbeit, in welchen Kinder zum Beispiel im Bergbau oder der Sexarbeit tätig sind, für Auftragsmorde oder den Drogenhandel engagiert werden.

 

CISOL ist für die von Kinderarbeit betroffenen oder gefährdeten Kinder und Jugendlichen in den Regionen Loja und Zamora-Chinchipe ein wahrer Lichtblick. Mit professioneller Schulbildung sowie individueller, psychologischer und medizinischer Betreuung erhalten diese jungen Menschen die Möglichkeit, Perspektiven zu entwickeln und ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.

 

Gemeinsam schaffen wir Perspektiven – an dieser Stelle einmal mehr ein herzliches Dankeschön!

Verkehrskunde

Das richtige Verhalten im Strassenverkehr ist auch für die Sicherheit der Kinder in Ecuador ein wichtiges Thema. In Zusammenarbeit mit der Polizei wurden daher in der Schule Educare in diesem Frühjahr diverse Verkehrskundelektionen durchgeführt.

 

Suchtprävention

Kinder und Jugendliche in Ecuador werden bereits in sehr jungem Alter mit Drogen konfrontiert. Suchtprävention ist daher bei CISOL ein äusserst wichtiges Thema und wird in diversen Projekten immer wieder thematisiert.

 

Kürzlich fand nun auch ein Anlass in der Schule Educare zum Thema Konsum und Handel mit Drogen in Zusammenarbeit mit der Polizei statt. Untenstehend einige Eindrücke.

 

Semana cultural - Kulturwoche

Jährlich wird in der Schule Educare in Loja die Kulturwoche durchgeführt - ein wichtiger und besonderer Anlass für die gesamte Schule. Wir freuen uns sehr, untenstehend einige Eindrücke der diesjährigen Kulturwoche mit Ihnen zu teilen.

Einblick Workshops 2018/19

Jährlich nehmen mehrere tausend von Armut und Kinderarbeit betroffene Kinder und Jugendliche an Workshops von CISOL in den Provinzen Loja und Zamora-Chinchipe teil. Einerseits erhalten die Kinder so eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und gleichzeitig können pädagogische Inhalte vermittelt werden. Untenstehend einige Einblicke in die Tätigkeiten in Loja sowie Zamora-Chinchipe.

Tag der LehrerInnen

In Ecuador gilt der 13. April als Tag der LehrerInnen. Wie jedes Jahr nahm die Direktion mit den Schülerinnen und Schüler diesen Tag zum Anlass, um den Lehrerinnen und Lehrer ihre Wertschätzung zu zeigen und ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken.

 

Projekt gegen Kinderarbeit in Yantzaza

Die Regierung des Kantons Yantzaza im Amazonastiefland hat die Problematik der Kinderarbeit erkannt und ein Projekt zu derer Beseitigung gestartet. Cisol wird ihre Erfahrungen in diesem Bereich einbringen und in Zukunft mit der autonomen dezentralen Regierung von Yantzaza zusammenarbeiten (wir haben berichtet).

 

Unter der Koordination des Ministeriums für wirtschaftliche und soziale Eingliederung (MIES) wurde nun kürzlich eine Arbeitssitzung abgehalten, um diverse lokale Arbeitsgruppen zu aktivieren und interinstitutionelle Synergien zu nutzen, um gezielt gegen das Phänomen der Kinderarbeit vorzugehen. Mit 42 Jahren Erfahrung im Kampf gegen Kinderarbeit ist CISOL ein wichtiger Partner dieses Projekts.

Regelmässige Weiterbildung der Lehrpersonen

CISOL setzt viel Wert darauf, die Institution sowie ihre Mitarbeitenden stets weiterzuentwickeln. Daher finden auch regelmässig Weiterbildungen für das Lehrpersonal der Schule Educare sowie weiteren Schulen statt, welche mit CISOL zusammenarbeiten. Untenstehend einige Eindrücke der letzten Fortbildungen zum Thema «Visualisierung im Klassenzimmer» in den Provinzen Loja und Zamora.

Finanzielle Verpflichtungen 2019

 

Ab sofort finden Sie unsere finanziellen Verpflichtungen 2019 online: 

https://www.cisolsuiza.ch/über-uns/finanzielle-verpflichtungen/

 

Wir freuen uns, die Projekte in Ecuador in diesem Jahr mit fast CHF 60 000 sowie einem zusätzlichen einmaligen Projektbeitrag für Infrastrukturarbeiten von CHF 15 000 unterstützen zu können. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlichst bei all unseren treuen Unterstützer/innen. ¡Muchas gracias!


Newsarchiv

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